Willkommen
Kirchengeschichte
Was der Turmknopf erzählt
Impressionen
Sanierungsmaßnahmen
Was ist noch zu tun?
Restaurierung der Orgel
Veranstaltungshinweise
Förderverein
Vereinschronik
"en miniature"
Orts- / Regionalgeschichte
Newsletter
Kontakt
Datenschutz
Impressum
Lage
Projekt

sponsored by

KabelJournal® GmbH

KabelJournal® GmbH - Die Denkarbyter®
full service internetagentur
www.denkarbyter.de
fernsehen video werbung
www.kabeljournal.de



Die nächste Veranstaltung in der Peter-Pauls-Kirche



 

Donnerstag, 23.12.2021 - 20:00 Uhr

Erzgebirgische Weihnacht mit „Is Barggeschrei“ und Ihren persönlichen Weihnachtsgrüßen


Wie leider auch schon im letzten Jahr, kann unserer jährliches Weihnachtskonzert nicht in der Peter-Pauls-Kirche stattfinden. Wir wollen es aber nicht gänzlich absagen und laden deshalb am 23.12.21 um 20:00 Uhr ganz herzlich vor die Bildschirme ein.
„Is Barggeschrei“ wird das Weihnachtsprogramm live auf Facebook und auf YouTube übertragen.

Freuen Sie sich auf eine besinnlich-musikalische Stunde mit einer herzerwärmenden Geschichte vom „Saafnlob“ und erzgebirgischer Musik.
Es besteht auch die Möglichkeit, Weihnachtsgrüße überbringen zu lassen. Bürgermeister
Joachim Rudler persönlich wird diese verlesen.

Dafür schreiben Sie entweder live im Chat auf YouTube oder Facebook oder schicken Sie diese im Vorfeld per E-Mail an Luise Egermann (post@loupix.de) oder per Post an den Bürgermeister (Joachim Rudler, Waschleither Str. 9, 08344 Grünhain-Beierfeld).

Links zur Veranstaltung:


Wir wünschen Ihnen allen eine besinnliche Weihnachtszeit mit vielen schönen Momenten im Kreise Ihrer Lieben und einen guten Rutsch in das neue Jahr!

Veranstaltungen im Jahr 2021 in der Peter-Pauls-Kirche

Aufgrund der Pandemie durch den Corona-Virus können folgende Veranstaltungen unter Einhaltung der jeweils bestehenden Hygieneregeln durchgeführt werden:
 
 
Donnerstag  / 23.12.2021 / 20.00 Uhr
Weihnachtskonzert mit „Is Barggeschrei“ - LiveStream auf Facebook und YouTube
 

 

Veranstaltungen in Grünhain-Beierfeld

 
    |   erweiterte Suche
Detailinformationen: (Vereine)
+++ Berg- und Schnitzverein Beierfeld e. V. +++
Landkreis: Erzgebirgskreis
Kontakt: René Müller
08344 Grünhain-Beierfeld OT Beierfeld
Flurstück 834
  eMail
Kurzbeschreibung:

Im Januar 1930 fanden sich fünf Schnitzer und Bastler und gründetet den Berg- und Schnitzverein. So ging man einmal wöchentlich reihum in einer Wohnung schnitzen und werkeln. Schon am Ende des gleichen Jahres fand in einer Tischlerei in Beierfeld die erste Berg- und Schnitzausstellung statt. Dadurch stieg auch die Mitgliederzahl stark an. Schnitzen und Basteln in den Wohnungen war dadurch fast unmöglich geworden. Es wurde nach einem Vereinsraum gesucht. Eine Tischlerei und später ein Kellerraum waren die ersten Schnitzräume. Durch den Rat der Gemeinde und die finanzielle Unterstützung durch das Zentralhaus für Laienkunst in Leipzig wurde 1952 begonnen, eine sanierungsbedürftige Werkstatt zu einem Schnitzerheim auszubauen.

Bereits 1930 wurde mit der Anfertigung eines Weihnachtsberges, der Szenen des Neuen Testaments darstellt begonnen. Dies dauerte sechs Jahre. Etwa 200 Figuren von 12 cm Größe wurden geschnitzt und teilweise mechanisch beweglich gemacht. Dieser orientalisch gestaltete Berg wurde letztmalig 1954 in seiner vollen Größe von 12 m Breite und 2,5 m Tiefe in Beierfeld in der Gaststätte "Albertturm" gezeigt.

An jedem Donnerstag ist ab 17.30 Uhr Kinder- und Jugendschnitzen unter Leitung erfahrener Vereinsmitglieder. Es ist eine Initiative des Vereines zur Nachwuchs- und Begabtenförderung und Erhaltung dieser Volkskunst. Gegen 19.00 Uhr treffen sich die "Alten" zum gemeinsamen Schnitzen und Erfahrungsaustausch.

weitere Informationen:

Ein weiterer Berg sollte das Leben und Arbeiten um 1890 darstellen. Mit dem Schnitzen und Basteln der Häuser und Mechaniken für die 12-cm-Figuren wurde 1953 begonnen. Auf der Dorfstraße ist reges Treiben zu sehen. Ein Langholzfuhrwerk, eine Postkutsche, aus der eine feine Dame winkt, Bergleute, die zur Arbeit gehen... und vieles mehr bewegt sich dort. Ein Bauerngut, ein wasserbetriebenes Sägewerk und eine Löffelschmiede im Vordergrund deuten auf die Industriealisierung der Erzgebirgsheimat hin. In den 70er Jahren wurde der Mittelgrund des Heimatberges völlig umgebaut und Alt-Beierfeld perspektivisch nachgestaltet.

Als Kinder- und Jugendschnitzarbeiten entstand ein Winterberg. Langlauf, Skijöring hinter Motorrädern wird mit einfachen mechanischen Lösungen beweglich gemacht. Mit dem Rennrodler in der Eisrinne war das schon besonders schwiert. Viele Jahre Bastelei und Tüftelei brachte auch die Lösung für das Skispringen. Figuren mit einer Größe von ca. 12 cm springen einen halben Meter frei durch die Luft und kehren mechanisch bewegt auf den Sprungturm der Schanze zurück.

Zur Entstehung der Beierfelder Ortspyramide:

Im Jahr 1982 wurden zwischen dem Rat der Gemeinde Beierfeld und der Beierfelder Arbeitsgemeinschaft Schnitzen erste Gespräche zum Bau einer Großpyramide für den Ort geführt.

Der künstlerische Leiter der Schnitzgruppe, Malermeister Kurt Horke, entwarf die knapp sieben Meter hohe dreistöckige Ortspyramide. Die Grundform deutet auf einen Förderturm hin, dessen vier Gauben im Turmkopf Ortswappen tragen. Den Bau der eigentlichen Pyramide sollten die ortsansässigen Betriebe übernehmen und die Schnitzer verständlicherweise die Figuren.

So wurde von der Schnitzgemeinschaft 1983 ein ein Meter hohes Modell der Pyramide geschaffen und zum Weihnachtsmarkt der Öffentlichkeit vorgestellt. Die Materialbeschaffung für die Großpyramide bereitete, wie damals üblich, einige Schwierigkeiten. So lagen die Balken und das Schnittholz für das Gestell erst im Frühjahr 1985 in Löbau bereit. Es gelang nicht, für die Figuren Lindenholz zu besorgen. Deshalb blieb wegen der Größe nur das Verleimen von Weymouthkieferpfosten aus Ausweichlösung.

In der Tischlerei des VEB Waschgerätewerk BT Beierfeld wurden die meisten Arbeiten am Gestell der Pyramide durchgeführt und auch das Holz für die Tellerbestückung geleimt. Das Schnitzen und Bemalen der Figuren wurde von mehreren Schnitzern in Heimarbeit übernommen. Der Fertigstellungstermin war der Sonnaben vor dem 1. Advent 1987.

Auf den 3 Tellern sind ortstypische Figuren aus der Beierfelder Geschichte zu finden. So sind auf der oberern Etage Figuren aus der Landwirtschaft wie Bauer mit Bullen, Bäuerin mit Korn und ein Hütejunge zu finden. Die mittlere Etage ist den Bergleuten, Hüttenarbeitern und den Werktätigen der Beierfelder Blechwarenindustrie in Form eines mit Schiebbock nach Leipzig zur Messe reisenden Händlers gewidmet. Die untere Ebene ist, wie man sie auf Pyramiden selten findet, mit einer festen Innengestaltung und umlaufendem Teller versehen. Das feststehende Teil ist zweigeteilt und zeigt auf einer Seite eine für Beierfeld typische Löffelschmiede und auf der anderen Seite eine Wohnküche mit Klöpplerin und Schnitzer und einer Wiege. Vorbeiziehen traditionelle Weihnachtsfiguren wie Stollenfrau, Mann mit Weihnachtsgans, Christbaumholer, Junge mit Bergmann und Mädchen mit Engel
.



Stadt Grünhain-Beierfeld
Stadt Grünhain-Beierfeld

Natur- und Wildpark Waschleithe
Natur- und Wildpark
Waschleithe


Schaubergwerk
Schaubergwerk "Herkules-
Frisch-Glück" Waschleithe

© 2013 - 2022 PETER-PAULS-KIRCHE