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Das bisherige Wirken zur Rettung der Peter-Pauls-Kirche

CHRONIK 1996-1997

Die günstige Frühjahrswitterung erlaubte ab Mitte April 1996 die Fortführung der Reparaturarbeiten am Dach der Südseite. Bis Juni 1996 wurde die Dachschalung teilweise erneuert und das gesamte Dach mit Dachpappe versehen. Im Rahmen der Barock-Konzertreihe "Fest alter Musik an der Silberstraße im Erzgebirge" fand am 01.07.1996 in der Peter-Pauls-Kirche wieder ein Benefizkonzert statt, welches von dem aus Schwarzenberg stammenden Altisten Axel Köhler und Solisten der Dresdner Musikkapelle gestaltet wurde. Den Innenraum der Kirche konnte die zahlreichen, teilweise von weither angereisten Besucher kaum fassen.


Konzert mit dem aus Schwarzenberg stammenden Altist Axel Köhler
 

Am Nachmittag des Kirchweih-Sonntags 1996 gestalteten im Rahmen des erstmals in der "Peter-Pauls-Kirche" durchgeführten "Tages des offenen Denkmals" Mitglieder des Collegium musicum aus Schwarzenberg und unser Kirchenchor unter Leitung des KMD Rolf Rademann ein Benefizkonzert. Eine Einnahme von rund 1000 DM wurde von knapp 100 Besuchern erbracht.


Dachsanierung 1995-1997 (Foto Riebel)
 

Nachdem in der ersten Januarhälfte 1997 nur wenig Schnee lag, aber Dauerfrost herrschte, begann Dachdeckermeister Fritz Voigt in der zweiten Januarhälfte bei günstiger Witterung das Süddach neu zu decken. Auch die Dachrinnen wurden durch Klempnermeister Rolf Klinder erneuert. Ende Februar konnte diese Arbeit bereits beendet werden.

Mitte März 1997 wurde auch die Heiztrasse zwischen dem Pfarrhaus und der Peter-Pauls-Kirche erneuert. Es erfolgte auch das Verlegen einer Abwasserleitung.


Schachtarbeiten (Foto Riebel)
 

Bei den Schachtarbeiten für die Abwasserleitung wurde eine ca. 50cm breite und 1m tiefe Mauer gefunden, die parallel zur Längsachse der Kirche verläuft. War dies die Grundmauer der aller ersten Kirche?


Erneuerung des Turmdaches (Foto Riebel)
 

Im März 1997 wurde die Nordseite der Kirche eingerüstet, um im April kaputte Dachsparren auszuwechseln. Anfang Mai 1997 wurde der Turm der Peter-Pauls-Kirche eingerüstet und Dachdeckermeister Voigt begann mit der Erneuerung des Turmdachs, einer schwierigen Arbeit.


Teile der 1997 abgenommenen Dachreiter-bekrönung aus Kupferblech (Foto Riebel)
 

Nachdem die Dachsanierungs-arbeiten an der Peter-Pauls-Kirche abgeschlossen waren, wurde am 23.05.1997 vom Klempnermeister Rolf Klinder und vom Dachdeckermeister Fritz Voigt die Turmkugel und die Stange mit Hahn abgenommen. Die vom Klempnermeister Rolf Klinder neu angefertigte Turmkugel und der von der Firma Bernd Schürer neu hergestellte Wetterhahn wurde mit dem Mittagsleuten am 17.06.1997 wieder aufgesetzt.

Die in der Turmkugel befindlichen Schriftstücke stammen aus den Jahren 1607, 1647, 1662, 1736, 1808, 1844, 1883, 1908 und 1930. Zu diesen Zeiten wurde wie bereits oben erwähnt, jeweils die Turmkugel wegen Reparaturarbeiten abgenommen.


Dachdeckermeister Willy Klitzsch mit den alten Schriftstücken, die sein Vater 1908 und 1930 in der Turmkugel hinterlegt hatte
 

Die alte Zinnkapsel enthielt sieben Dokumente - sie waren im guten Zustand (Foto Riebel)
 

Die Dokumente in den beiden Kapseln der Turmkugel beinhalten neben der Beschreibung von politischen und kirchlichen Ereignissen zu jener Zeit auch den Namen des jeweiligen Kurfürsten von Sachsen, des Amtshauptmanns, der jeweiligen Ortspfarrer und der Kirchenvorsteher. Des weiteren sind auch die Namen der Schulmeister, der Ortsrichter, des Schieferdeckers und weitere Persönlichkeiten von Beierfeld bzw. der Parochie genannt. Auch über den Kirchenbau von 1607 wird berichtet.


Füllung der Dokumentenkapseln, rechts Bürgermeister Joachim Rudler, links Pfarrer Andreas Richter (Foto Riebel)
 

1997 wurden weitere Dokumente, die über Zeitgeist, Politik, Kirche, Schule und Gemeinde im Zeitraum von 1930 bis 1997 berichten in die Turmkugel eingelegt. So fanden u.a. Platz eine kleine Urkunde der jüngsten Beierfelder Bürgerin, eine Ausgabe des Amtsblattes "Der Spiegelwaldbote", die Gedenkmünze zur "Peter-Pauls-Kirche" und sechs Geldmünzen (1 Pf., 2 Pf., 5 Pf., 10 Pf., 50 Pf. und 1 DM).


Die Beseitigung der Trennwand unter der Westempore, die seit 1908 die Leichenhalle vom übrigen Kirchenraum trennte
 

Im November 1997 wurde am Westgiebel die seit 1908 vorhandene Trennwand zum früheren Aufbewahrungsraum für Verstorbene beseitigt. Dabei wurde an der Westempore bedeutender Schwammbefall festgestellt. 1997 erfolgte durch Restaurator Michael Lange und seine Mitarbeiter eine farb- und bauarchäologische Untersuchung der Kirche und eine Bestandserfassung des Inventars.

Der Einladung zu einem weiteren Benefizkonzert am 31.03.1997 folgten rund 250 Besucher, welche reichlich 3.000 DM spendeten. Im Konzert, welches unter Leitung von Frieder Schürer von der Musikschule Aue stand, wirkte u.a. Stefan Malzdorf, ein gebürtiger Beierfelder als Sänger mit.


Benefizkonzert der Musikschule Aue im Jahr 1997
 

Zum 2. Benefizkonzert 1997 sang am 25.05.1997 der Vertriebenenchor "Josef von Eichendorff" unter Leitung von Horst Bartusch zugunsten der Sanierung der Kirche. Außerdem wirkten Musikschüler unter Leitung von Herrn Mühlbauer mit. 1.000 DM wurden aus diesem Anlaß gespendet.

Zu einem echten kulturellen Höhepunkt wurde erneut das Benefizkonzert in der Peter-Pauls-Kirche, welches am 30.06.1997 im Rahmen des Festes Alter Musik im Erzgebirge durchgeführt wurde. Auf dem Programm stand ein Kammermusikkonzert auf historischen Instrumenten. Vier junge Damen des international besetzten Ensembles "II Quadrifoglio" spielte unter dem Titel "Corelli schuf ein Vorbild für die ganze Welt", Werke von Corelli, Vivaldi, Couperin, Haequart, Händel und J.S. Bach.


Das Ensemble "II Quadrifoglio"
 

Am "Tag des offenen Denkmals" am 14.09.1997 gestalteten wiederum Mitglieder des Collegium musicum aus Schwarzenberg und unser Kirchenchor unter Leitung des KMD Rolf Rademann ein Benefizkonzert. vor leider nur 40 Besuchern. Vom "Kulturhistorischen Förderverein" konnten 400 DM eingesammelt werden.



Stadt Grünhain-Beierfeld
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